
Als wir am 19.11.2009 um 8 Uhr an der Schule sein mussten, hatten wir noch keine Ahnung, was uns genau erwartet. Wir wussten lediglich, dass wir nach Buchenwald fahren und dort ein Konzentrationslager besichtigen werden. Es gab natürlich viel Gerede darüber, was uns erwartet, aber wir konnten uns nur überraschen lassen. Nach ca. 2 Stunden fuhren wir kurz vor Buchenwald. Frau Venus, unsere stellvertretende Schulleiterin, die auch mitfuhr, erzählte uns kurz, was uns erwarten würde. Es war sehr interessant, vor allem fuhren wir schon auf einer historischen Straße, wie sie später erwähnte.
Nach der Ankunft im Lager und einer kurzen Einweisung durch unsere Lehrerinnen Frau Walther, Frau Fickelscheerer und Frau Venus, schlossen wir uns in Gruppen zusammen und besichtigten das Lager. Wir haben viel Denkwürdiges gesehen, z.B. Gräber, Steine, das Krematorium und eine Dauerausstellung. Hier sahen wir z.B. Bilder und Zeichnungen von Menschen, die dort gefangen waren oder Ähnliches. Nachdem die Zeit fortgeschritten war und wir wieder zurück mussten, waren die meisten schon ziemlich traurig und nachdenklich, darüber, was sie gesehen und erfahren haben. Am Ende des Rundganges sahen wir uns einen ca. 30-minütigen Film an, der die Betroffenheit noch verstärkte. Einige redeten noch auf der Rückfahrt über das Erlebte. Den Abschluss bildete die Besichtigung des Glockenturmes und des dazugehörigen Mahnmales.
Viele Schüler haben auch noch nach dem Verlassen des Busses über das Grauen der Nazizeit gesprochen und vielleicht haben es auch einige ihren Eltern, Freunden oder Verwandten weiter erzählt, denn eins ist klar, es war schrecklich und darf sich nicht wiederholen.
Mandy Heckel, 9b
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