In unserer ersten Schulwoche an der Seminarschule machten wir, die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d, uns nach vielen neuen Eindrücken und Informationen auf, verborgene Schätze auf dem Schneckenstein zu suchen.
Trotz Regen suchte sich jeder auf einer kleinen Halde einen faustgroßen Stein. Für manche von uns war die Faust größer als der ganze Kerl.
Anschließend stiegen zwei Klassen in die Grube und die anderen beiden informierten sich über Steine, Pflanzen und Tiere unserer näheren und ferneren Heimat. Während die Klasse 5a ihre gesammelten Steine dank einer Trennmaschine aufsägte, um zu sehen, welche Schätze im Inneren verborgen sind, durchstreifte die Klasse 5d die Ausstellung. Besonders interessant war eine Honigschleuder. Natürlich musste jeder diese auch einmal ausprobieren. Die eigentliche Attraktion aber war für die meisten das fluoreszierende Zimmer. Plötzlich leuchteten die Zähne, die Fingernägel oder weiße Kleidung besonders stark. Nach etwa einer Stunde wurden die Rollen getauscht und nun konnten die Schüler entweder ihre Steine aufsägen oder die Ausstellung besichtigen.
Natürlich wollten auch die anderen beiden 5. Klassen Steine aufsägen und die Ausstellung sehen, so wurde nach zwei Stunden komplett gewechselt.
Nun durften die Klassen 5a und 5d in die Grube. Dabei wurden beide Klassen von einem ehemaligen Schüler geführt. Er erzählte viel Wissenswertes über den Bergbau und die Grube „Tannenberg“. Gut war für einige, dass man Helme tragen musste, sonst wären manche Köpfe mit Beulen übersät herausgekommen. Man merkte auch, dass es die ganzen Tage über geregnet hatte, denn es tropfte sehr heftig von allen Seiten. Der unterirdische See war schon gewaltig angestiegen, nur ist er mit 96m so tief, dass ein Überlaufen nicht zu befürchten war. Es war für uns alle ein interessanter und lehrreicher Ausflug und wir bedanken uns bei unseren Lehrern und den Mitarbeitern des Mineralienmuseums und der Grube „Tannenberg“.
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