Auerbacher Mittelschüler auf den Pisten Südtirols
Wintersport wird an der Seminarschule Auerbach groß geschrieben. Nach dem Langlauflager der 6. Klassen in Mühlleithen waren Schüler der 7. und 8. Klassen in der vergangenen Woche zu einem alpinen Skilager in Südtirol. Sie reisten in die Skigebiete Plose und Vals/Jochtal bei Brixen, um das alpine Skifahren zu lernen bzw. weiter zu vertiefen. Bei Postkartenwetter meisterten alle die Abfahrten. Das Panorama der Dolomiten in über 2000 Meter Höhe sowie eine zünftige Skitaufe am Ende des Lagers bescherten den Schülern und ihren Lehrern unvergessliche Tage.
Dietmar Hüllebrand
Am Samstag, dem 14.1.2012 sind wir um sieben Uhr in der vor unserer Schule mit einem Reisebus Richtung Südtirol abgefahren. Nach einer Stunde Fahrt stieg noch eine Gruppe aus Hirschberg ein, die ebenfalls mit uns nach Südtirol fuhren. Als wir ca. um 18 Uhr in Rodeneck/Brixen ankamen, waren alle sehr auf die Unterkunft gespannt. Es war schon dieselbe Unterkunft wie letztes Jahr und daher wussten die drei Achtklässler, wie es dort ist. Die Siebtklässler waren davon sehr begeistert, wie geschmackvoll man einen kleinen Familien Bauernhof herrichten kann. Am darauffolgenden Tag fuhren wir Ski in der Vals im Jochtal. An diesem Tag wurden wir in Gruppen aufgeteilt, die Anfängergruppe musste die ersten paar Mal mit unserem Chef, Herr Hüllebrand, den Berg zu Fuß erklimmen. Die anderen Siebtklässler, die schon Ski fahren konnten, sind mit unserem Vizechef, Frau Fröba, unterwegs. Die drei Achtklässler und ein Neuntklässler durften verantwortungsvoll allein Ski fahren, was ihnen sehr gefallen hat.
Moritz Zierold und Philip Trommer-Ernst führten ein Interview mit Nick Ebert und Florian Heller aus der Klasse 7a.
Wie fandest du die Unterkunft?
NICK EBERT: Ich fand die Unterkunft sehr schön und geschmackvoll eingerichtet ,toll war, dass jedes Zimmer ein eigenes Bad und einen Balkon hatte.
FLORIAN HELLER: Ich fand die Zimmer gut eingerichtet.
Wie hat dir das Essen geschmeckt?
NICK EBERT: Das Essen war ein wahrer Genuss, da man jeden Tag mit drei Gängen verwöhnt wurde, die auch noch liebevoll zubereitet waren.
FLORIAN HELLER: Ich fand es schön, dass wir uns unser Frühstück selbst zusammenstellen und es als Lunchpaket auf den Berg mitnehmen konnten.
Wie fandest du die Pisten und das Skigebiet?
FLORIAN HELLER: Die Pisten waren sehr gut präpariert und die Aussicht vom Berg auf die Umgebung war wundervoll. Auch wenn es eisigkalt auf dem Berg war, machte uns das Ski fahren mehr als Spaß.
NICK EBERT: Die Sonne schien jeden Tag und das machte das Ski fahren besonders, da man Glück haben muss, solches Wetter eine Woche lang genießen zu dürfen. Auch wenn ich persönlich das Skigebiet Plose/Brixen schöner fand, muss ich sagen, dass es in Vals, Nachbarskigebiet, ebenso viel Spaß gemacht hat.
Gab es Probleme?
NICK Ebert: Wir mussten ca. eine Stunde bei Minusgraden auf den Skibus warten, bis er uns abholte.
FLORIAN HELLER: Ja wir sind an einem Tag von der Piste „abgehauen“ und durften deshalb die Talabfahrt nicht fahren. Das fanden wir von uns ziemlich blöd. Auf der Rückfahrt hatten wir auch viel „STÜMMUNG“, was alle sehr freute. Aber das Beste war, dass keiner sich verletzt hat.
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